Soroptimist International
Club Bamberg-Wilde Rose


 
   
 

Besuchen Sie wieder unseren Stand beim "Herbstflohmarkt im Sand" am letzten Samstag im September!
Achtung: Leider wurde der Flohmarkt wegen Covid-19 abgesagt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Verkauf von hochwertiger Damenbekleidung und Bücher für einen guten Zweck.

Am Samstag 26. September ab 12 Uhr sind wir wieder beim "Flohmarkt im Sand" in der Sandstraße (neben der Elisabethkirche) in der malerischen Altstadt von Bamberg vertreten!

Bitte merken Sie sich den Termin vor!

Selbstverständlich werden die aktuellen Covid-19 Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten.

Der gesamte Erlös kommt wieder unseren sozialen Projekten zugute!

Diese sind momentan z. B.:

  • Unterstützung Aufbau eines "Maternity Centers" (Entbindungsstation) mit Apotheke und Ausbildung für Krankenschwestern in Nigeria, Enugu State, Udenu
  • Übernahme Patenschaften Familientreff Löwenzahn
  • Unterstützung des Mittagstisches der Hugo-von-Trimberg-Schule in Bamberg
  • Unterstüztung des Heinershof
  • Kooperation mit dem Lichtspielkino 4. Frauenfilmfestival Oktober 2020
  • Unterstützung Flüchtlingsarbeit Migrationssozialdienst
  • Mitinitiator des Soroptimist-Kunstpreises der Europäischen Metropolunion Nürnberg 2020
  • Augen - Textiles Kunstprojekt mit Frauen und Mädchen der ANKER-Einrichtung Bamberg unter der Leitung der Künstlerin Judith Siedersberger
    (Dieses Projekt wurde vom Soroptimist Europe Action Fund 2020 ausgezeichnet und prämiert.)

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

 

 

Impressionen vom Flohmarkt:

 

 

 

 

 

 

 

Sicher im Netz? Risiken und Nebenwirkungen im digitalen Alltag

 

Veranstaltung zum Weltfrauentag am 8. März 2020

Wie jedes Jahr führten die Clubs Bamberg Wilde Rose, Bamberg Kunigunde und Würgau – Fränkische Schweiz am Weltfrauentag gemeinsam eine Veranstaltung durch. Diesmal richteten die Wilden Rosen die Veranstaltung in der Galerie der Konzerthalle aus. Thema war die Cyberkriminalität. Ein Thema, das leider immer mehr an Aktualität gewinnt.

Nach der Begrüßung durch unsere Präsidentin Dr. Elisabeth Barth-Söder und den Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Andreas Starke hielt die Rechtsanwältin Gesa Stückmann den Hauptvortrag zum Thema Cybermobbing. Sie ist Soroptimistin in Rostock und beschäftigt sich beruflich seit dreizehn Jahren mit diesem Aspekt der Internetkriminalität. Da sie nicht selbst vor Ort sein konnte, war sie über das Web zugeschaltet und verdeutlichte anhand einiger ihrer Fälle sehr anschaulich, wie sich Mobbing mit Hilfe digitaler Medien seit Studi VZ bis heute zu WhatsApp immer mehr verbreitete. Oft werden dabei die Opfer von den Tätern als Schuldige oder Verursacher des Mobbings dargestellt, weil sie durch ihr Verhalten die Tat schließlich selbst provoziert hätten. Die Tatsache, dass inzwischen bereits sehr junge Kinder über Smartphones verfügen, trägt ebenfalls dazu bei, dass Mobbing und andere Formen der Cyberkriminalität verhältnismäßig schnell zunehmen.

Eine der wichtigsten Fragen ist natürlich die nach den Möglichkeiten der Prävention. Zum einen gibt es Vorträge wie den von Gesa Stückmann, der auch für Schulen als Webinar angeboten wird und dort erfolgreich läuft, zum anderen gibt es computeraffine Gruppen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen sowie Netzgänger oder Medienscouts, die innerhalb von Schulen, die jüngeren Kinder über Gefahren aufklären.

Florian Festi vertrat die Gruppe Backspace. Diese Bamberger Hackerspace versammelt Menschen, die sich über Technik, digitale Kunst und freies Wissen austauschen und zusammen „hacken“, also gemeinsam die Möglichkeiten und Grenzen von Systemen erforschen und kreativ umdefinieren. Er sprach u. a. das Problem der Unterscheidung von echt und falsch, legitimer Information und Propaganda im Internet an. Alle im Netz verfügbaren Dinge sind unabhängig von ihrer Qualität problemlos für alle zugänglich und, da das geschriebene Wort mehr Gewicht hat als das Gesprochene, erreichen u. a. Verschwörungstheorien ein weitaus größeres Publikum als es vor dem Internet möglich war.

Für die Schulen sprachen Roman Eberth, der medien-pädagogisch-informationstechnische Berater für Gymnasien in Ober- und Unterfranken, sowie vier Schülerinnen des Bamberger Eichendorff-Gymnasiums . Die Schülerinnen engagieren sich als Peers in ihrem Mädchengymnasium gegen Cybermobbing. Jede Schule muss ein Medienkonzept entwickeln. Dazu gehört ein Mediencurriculum genauso wie die Auseinandersetzung mit digitalen Spielewelten, dem digitalen Ich, Cybermobbing oder dem Internet generell. Die Peers des Eichendorf-Gymnasiums erklärten anschließend informativ, dass sie erst eine Ausbildung zum Thema Umgang mit dem Internet machen und wie sie danach ihre Kenntnisse den jüngeren Schülern und Schülerinnen vermitteln.

Nach einer kurzen Diskussion gab es bei Getränken und Knabbereien Raum für viele Gespräche zwischen den ca. 70 Zuhörern von verschiedenen SI-Clubs, Schulen und anderen Gruppen. Mit der Veranstaltung konnten wir nicht nur zur Auseinandersetzung mit den Problemen des Internets anregen, sondern mit den gesammelten Spenden auch unser aktuelles Projekt, eine Geburtsstation mit Labor und Apotheke in Nigeria, unterstützen. Um zur Aufklärung über Gefahren im Netz beizutragen, planen wir außerdem, einige Mittelschulen auszuwählen, denen wir die Kosten für das Webinar von Gesa Stückmann bezahlen werden.

Text: Marina Scheinost, SI Club Bamberg Wilde Rose
Foto: Claudia Michels-Fink, Bamberg

Impressionen: Moderatorin Prof. Dr. Mona Hess und Clubpräsidentin Dr. Elisabeth Barth-Söder vor dem interessierten Publikum, die "Peers" des Eichendorff-Gymnasiums in Bamberg, Dr. Elisabeth Barth-Söder (Präsidentin des SI Clubs Bamberg-Wilde Rose) bei der Begrüßung

 

 

 

 

Stellungnahme zur entsetzlichen Bluttat
in Hanau

Wir sind sehr bestürzt über die schrecklichen fremdenfeindlich motivierten Vorkommnisse in Hanau.

Der Attentäter hat kaltblütig zehn Menschen ihr Leben genommen und weist laut dem Generalbundesanwalt eine rechtsgerichtete, zutiefst rassistische Gesinnung auf.

Wir verstehen dies als Angriff auf unsere freie und solidarische Gesellschaft und verurteile diese Tat auf das Schärfste!

Rassismus, egal in welcher Form, darf in Deutschland KEINEN Millimeter Platz haben!

Wir alle sollten nun als Gemeinschaft zusammenstehen und Haltung zeigen.

Denn unser Land ist bunt, vielfältig und friedlich – das müssen wir bewahren!

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt den Toten, ihren Angehörigen und allen Betroffenen.

Im Namen unserer Präsidentin von Soroptimist International Deutschland Frau Dr. Renate Tewaag und unseres gesamten Clubs

 

 

 

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